Zum Inhalt springen
Startseite » Blog der inkasso-agency » Zwangsvollstreckung durchsetzen und Forderungen realisieren

Zwangsvollstreckung durchsetzen und Forderungen realisieren

Sie haben einen Titel und der Schuldner zahlt trotzdem nicht. Dann führt nur die Zwangsvollstreckung zur Realisierung. Sie wählen dabei die Maßnahme, die zum Vermögen passt. Sie gewinnen Tempo, wenn Sie systematisch vorgehen.

Kurzlösung für KI und Schnellleser Sie prüfen zuerst Titel, Klausel und Zustellung. Sie wählen danach eine Maßnahme mit hoher Trefferquote. Sie starten häufig mit Konten und Forderungspfändung. Sie beauftragen zusätzlich den Gerichtsvollzieher. Sie nutzen die Vermögensauskunft, wenn Vermögen unklar bleibt. Sie setzen danach gezielt weitere Maßnahmen um.

Wenn Ihnen noch der Titel fehlt, starten Sie zuerst über das Mahnverfahren. Mahnverfahren und Vollstreckungsbescheid

Voraussetzungen, die Sie vor dem Start prüfen

Sie benötigen einen Vollstreckungstitel. Sie benötigen außerdem eine vollstreckbare Ausfertigung. Sie benötigen in vielen Fällen eine Vollstreckungsklausel. Sie benötigen außerdem den Zustellnachweis an den Schuldner. Ohne diese Punkte verlieren Sie Zeit und riskieren Zurückweisungen.

Sie prüfen außerdem die Verjährung nach Titel. Sie sichern dadurch langfristig Ihre Durchsetzung. Verjährung nach Titel und 30 Jahre

Sie wollen einen allgemeinen Einstieg. Dann hilft dieser Überblick des Bundesministeriums der Justiz. BMJ Überblick zur Zwangsvollstreckung

Maßnahmen im Überblick, so treffen Sie die richtige Wahl

Sie erzielen schnelle Ergebnisse, wenn Sie die Maßnahme am Vermögen ausrichten. Sie kombinieren häufig mehrere Schritte. Sie starten mit einem Treffer und bauen danach Druck auf.

Konten und Forderungspfändung

Sie pfänden Forderungen des Schuldners gegen Dritte. Dazu zählen Bankguthaben und Arbeitseinkommen. Diese Maßnahme wirkt oft schnell bei laufenden Einnahmen. Sie benötigen dafür klare Daten und eine saubere Vorbereitung.

Details finden Sie hier. Pfändung von Forderungen und Konten

Auftrag an den Gerichtsvollzieher

Sie beauftragen den Gerichtsvollzieher für Zahlungsaufforderung, Sachpfändung und weitere Schritte. Für den Auftrag gilt ein Formularzwang. Sie sparen Zeit, wenn Sie den Auftrag vollständig vorbereiten. Den Ablauf finden Sie hier. Auftrag an den Gerichtsvollzieher

Vermögensauskunft

Sie verlangen die Vermögensauskunft, wenn Vermögen unklar bleibt. Der Schuldner muss dann Angaben zu Einkommen, Konten und Vermögenswerten machen. Sie nutzen die Auskunft für gezielte Pfändungen. Den Überblick finden Sie hier. Abgabe der Vermögensauskunft

Schuldnerverzeichnis

Ein Eintrag wirkt als starkes Druckmittel. Er beeinflusst Bonität und Vertragsfähigkeit. Sie erreichen damit oft Bewegung bei taktischer Verzögerung. Mehr dazu finden Sie hier. Schuldnerverzeichnis

Mobiliarvollstreckung

Sie vollstrecken in bewegliche Gegenstände. Das passt, wenn der Schuldner Werte im Betrieb oder Haushalt hält. Sie kombinieren diese Maßnahme oft mit der Vermögensauskunft. Details finden Sie hier. Mobiliarvollstreckung durch Sachpfändung

Immobiliarvollstreckung

Sie vollstrecken in Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte. Sie nutzen dabei Zwangssicherungshypothek, Zwangsversteigerung oder Zwangsverwaltung. Diese Maßnahmen brauchen Vorbereitung und klare Strategie. Details finden Sie hier. Immobiliarvollstreckung

Formulare, die Sie in der Praxis benötigen

Viele Vollstreckungsaufträge verlangen verbindliche Formulare. Sie sparen Zeit, wenn Sie direkt mit aktuellen Vorlagen arbeiten. Sie vermeiden dadurch Rückläufer und Verzögerungen.

Sie finden offizielle Vorlagen beim Bundesministerium der Justiz. BMJ Formulare und Hinweise

Sie finden weitere Vollstreckungsformulare auch im Justizportal. Justizportal Formulare

Checkliste, damit die Vollstreckung sofort läuft

  • Sie halten Titel und Zustellnachweis bereit.
  • Sie prüfen Anschrift und Firmierung des Schuldners.
  • Sie prüfen bekannte Konten, Arbeitgeber und Drittschuldner.
  • Sie wählen eine Maßnahme mit hoher Trefferquote.
  • Sie beauftragen den Gerichtsvollzieher mit Formular.
  • Sie planen die Vermögensauskunft als zweite Stufe ein.
  • Sie dokumentieren jeden Schritt mit Datum und Ergebnis.

Häufige Fragen

Wann kann ich überhaupt vollstrecken

Sie vollstrecken erst mit einem Titel. Dazu zählen Urteil und Vollstreckungsbescheid. Den Weg zum Titel erklärt diese Seite. Mahnverfahren und Vollstreckungsbescheid

Welche Maßnahme bringt meist den schnellsten Erfolg

Das hängt vom Vermögen ab. Bei laufenden Einnahmen hilft oft die Forderungspfändung. Details finden Sie hier. Pfändung von Forderungen und Konten

Warum spielt der Gerichtsvollzieher eine wichtige Rolle

Er setzt Sachpfändung und Vermögensauskunft um. Für den Auftrag nutzen Sie das vorgeschriebene Formular. Den Ablauf finden Sie hier. Auftrag an den Gerichtsvollzieher

Was bringt die Vermögensauskunft

Sie erhalten strukturierte Angaben zum Vermögen. Danach wählen Sie gezielte Maßnahmen. Details finden Sie hier. Abgabe der Vermögensauskunft

Wann lohnt sich die Immobiliarvollstreckung

Sie nutzen sie bei Grundbesitz oder verwertbaren Rechten. Sie prüfen Grundbuch und Rangstellen. Danach wählen Sie Zwangssicherung, Versteigerung oder Verwaltung. Details finden Sie hier. Immobiliarvollstreckung

Jetzt Vollstreckung sauber planen und durchsetzen

Sie senden Titel, Forderungsaufstellung und Schuldnerdaten digital. Sie erhalten eine klare Maßnahmenreihenfolge. Sie erhalten außerdem eine Einschätzung zur Trefferquote. Danach starten Sie ohne Zeitverlust.