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Immobiliarvollstreckung bei Immobilienvermögen

Sie haben einen Titel, und der Schuldner zahlt nicht. Dann kann Immobilienvermögen helfen. Sie setzen Geldforderungen gegen Grundstücke oder Wohnungen durch. Sie erhöhen damit den wirtschaftlichen Druck.

Für Schnellleser: Sie vollstrecken in Immobilien auf drei Wegen. Sie wählen Sicherungshypothek, Zwangsversteigerung oder Zwangsverwaltung. Sie prüfen Rang und Belastungen vor dem Antrag. Sie kombinieren oft Kontopfändung und Gerichtsvollzieher.

Den Überblick finden Sie hier. Zwangsvollstreckung Für schnelle Liquidität nutzen Sie oft zusätzlich die Pfändung. Pfändung von Forderungen und Konten

Immobiliarvollstreckung im Überblick

§ 866 ZPO nennt die drei Wege der Immobiliarvollstreckung. Sie wählen eine Maßnahme oder Sie kombinieren mehrere Maßnahmen. Sie sichern Rang und Zugriff, oder Sie verwerten, oder Sie schöpfen Erträge ab.

  • Sie lassen eine Sicherungshypothek eintragen.
  • Sie betreiben eine Zwangsversteigerung.
  • Sie betreiben eine Zwangsverwaltung.

Rechtsgrundlagen finden Sie hier. § 866 ZPO ZVG

Voraussetzungen, die Sie vor dem Antrag prüfen

Sie brauchen einen vollstreckbaren Titel. Sie brauchen außerdem Zustellung und klare Schuldnerdaten. Danach brauchen Sie belastbare Informationen zur Immobilie. Sie sparen Kosten durch eine frühe Rangprüfung.

  • Sie identifizieren Objekt und Grundbuchbezirk eindeutig.
  • Sie prüfen Eigentum, Miteigentum und Belastungen.
  • Sie prüfen, ob andere Maßnahmen schneller wirken.

Wenn Ihnen Informationen fehlen, hilft oft die Vermögensauskunft. Abgabe der Vermögensauskunft

Zwangsversteigerung

Sie wollen bei der Zwangsversteigerung den Erlös nutzen. Das Vollstreckungsgericht führt das Verfahren. Sie erhalten Befriedigung nur bei freiem Erlös. Deshalb prüfen Sie vorrangige Rechte zuerst.

Sie erhöhen den Druck oft schon durch den Antrag. Viele Schuldner vermeiden den Termin. Sie sichern dennoch parallel Tempo durch Kontopfändung. Kontopfändung und Forderungspfändung

Zwangsverwaltung

Sie nutzen die Zwangsverwaltung für laufende Erträge. Das Gericht bestellt einen Verwalter. Der Verwalter zieht Mieten ein und verteilt nach Kosten. Sie profitieren besonders bei vermieteten Objekten.

Sie prüfen auch hier vorrangige Rechte. Sie prüfen zudem Instandhaltung und Leerstand. Sie vermeiden dadurch unrealistische Erwartungen.

Sicherungshypothek als strategischer Schritt

Sie sichern Ihre Forderung durch eine Eintragung. Sie verbessern damit Ihre Position im Rang. Sie erhöhen zugleich den Druck auf den Schuldner. Sie planen den Schritt immer zusammen mit Rang und Belastungen.

Wirtschaftlichkeit, diese Punkte entscheiden

Sie entscheiden nach Ergebnis, nicht nach Gefühl. Sie prüfen Verkehrswert und Grundbuchlage. Sie prüfen außerdem Kosten und Dauer. Dann wählen Sie den Weg mit der besten Quote.

  • Sie prüfen, ob Grundpfandrechte den Erlös binden.
  • Sie prüfen, ob Miteigentum die Verwertung erschwert.
  • Sie prüfen, ob Kontopfändung schneller wirkt.

Für zusätzliche Informationen nutzen Sie oft den Gerichtsvollzieherauftrag. Auftrag an den Gerichtsvollzieher

Häufige Fragen

Wann lohnt sich eine Zwangsversteigerung

Sie prüfen zuerst Rang und Belastungen. Die Versteigerung lohnt sich bei freiem Erlös. Sie nutzen sie außerdem als starkes Druckmittel.

Wann passt die Zwangsverwaltung besser

Sie wählen die Zwangsverwaltung bei stabilen Mieteinnahmen. Sie profitieren dann von laufenden Erträgen. Sie prüfen vorher vorrangige Rechte.

Kann ich parallel Konten pfänden

Ja. Sie kombinieren Maßnahmen häufig. Sie erreichen so oft schnellere Liquidität. Pfändung von Forderungen und Konten

Jetzt Vorgehen prüfen lassen

Sie sparen Zeit mit einer klaren Unterlagenliste. Sie senden Titel, Zustellung und Forderungsaufstellung. Sie senden zudem bekannte Objektangaben. Danach folgt eine belastbare Strategie.