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Insolvenztabelle und Prüfungstermin

Nach der Forderungsanmeldung entscheidet die Tabelle über Ihre Position. Außerdem klärt der Prüfungstermin, ob ein Widerspruch bestehen bleibt. Diese Seite zeigt Ablauf, Bedeutung und die nächsten Schritte.

Für Schnellleser: Zuerst trägt der Verwalter Ihre Anmeldung in die Insolvenztabelle ein. Danach prüft der Prüfungstermin Betrag und Rang. Anerkennung führt zur Feststellung, und ein Widerspruch blockiert die Feststellung. Dann wählen Sie je nach Quote und Beweislage die richtige Strategie.

Den Einstieg zur Anmeldung finden Sie hier. Forderung im Insolvenzverfahren anmelden Den Überblick im Cluster finden Sie hier. Insolvenz

Was ist die Insolvenztabelle

Die Insolvenztabelle enthält alle angemeldeten Forderungen. Der Verwalter vermerkt Betrag, Grund und Rang. Er vermerkt zudem Anerkennung oder Bestreiten. § 175 InsO regelt die Tabelle. § 175 InsO

Für Gläubiger zählt die Feststellung. Eine festgestellte Forderung stärkt die Beteiligung am Verfahren. Ein Bestreiten führt oft zu weiteren Kosten und Entscheidungen.

Was passiert im Prüfungstermin

Im Prüfungstermin prüft das Verfahren die angemeldeten Forderungen. Es geht um Betrag und Rang. § 176 InsO beschreibt den Ablauf. § 176 InsO

Nicht jeder Fall verlangt Ihre Anwesenheit. Dennoch hilft eine gute Vorbereitung, wenn ein Widerspruch droht. Dann sollten Belege und Berechnung sofort verfügbar sein.

Anerkennung oder Bestreiten

Der Verwalter erkennt Forderungen an, wenn Unterlagen schlüssig sind. Ein Bestreiten folgt oft bei unklarer Fälligkeit oder fehlenden Nachweisen. Auch streitige Mängel führen häufig zum Bestreiten.

Sie senken das Risiko durch klare Struktur. Zuerst trennen Sie Hauptforderung, Zinsen und Kosten. Danach legen Sie eine konsistente Berechnung vor. Außerdem vermeiden Sie Sammelpositionen ohne Rechenweg.

  • Sie nennen den Vertragstyp und den Leistungszeitraum.
  • Sie fügen Rechnung, Lieferschein oder Abnahme bei.
  • Sie erläutern Zinsen mit Zeitraum und Satz.
  • Sie erklären Teilzahlungen mit Saldo.

Welche Folgen hat ein Widerspruch

Ein Widerspruch verhindert die Feststellung. Ohne Feststellung bleibt die Forderung im Ergebnis unsicher. § 178 InsO erklärt die Feststellung und ihre Wirkung. § 178 InsO

Bei Bestreiten müssen Sie die Strategie wählen. § 179 InsO beschreibt streitige Forderungen. Ein Titel verändert zudem die Rollenverteilung im Streit. § 179 InsO

Die Wirtschaftlichkeit entscheidet. Deshalb prüfen Sie Quote, Betrag und Beweisstärke. Dann wählen Sie Feststellung, Vergleich oder Verzicht auf weitere Schritte.

Eine erste Einordnung zur Quote finden Sie hier. Insolvenzquote und Auszahlung

Praktische Hinweise für Gläubiger

Fristen entscheiden, und Reaktionstempo zählt. Deshalb dokumentieren Sie jede Nachreichung. Außerdem prüfen Sie früh Sicherheiten und Aussonderung. So verlieren Sie keinen Rang.

Wenn Sicherungsrechte eine Rolle spielen, starten Sie hier. Aussonderung und Absonderung Wenn Anfechtung droht, prüfen Sie diese Seite. Insolvenzanfechtung

Jetzt Forderung sauber zur Tabelle bringen

Wenn ein Bestreiten droht, lohnt eine saubere Aufbereitung. Sie senden Titel, Anmeldung und Belege digital. Danach erhalten Sie eine klare Einschätzung zur Durchsetzung. Bei Bedarf übernehmen Sie die Kommunikation mit dem Verwalter.