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Kunde zahlt Rechnung nicht: Was Sie jetzt rechtssicher tun können

Ein Kunde zahlt Ihre Rechnung nicht und Ihre Liquidität leidet. Sie benötigen einen klaren Ablauf und belastbare Nachweise. Viele Forderungen scheitern an fehlenden Fristen oder schwachen Belegen. Als Rechtsanwalt unterstütze ich Sie bei der konsequenten Durchsetzung Ihrer Forderung.

Diese Seite ordnet den Prozess von der Mahnung bis zur Vollstreckung. Sie finden hier die passenden nächsten Schritte. Für die direkte Durchsetzung nutzen Sie bitte die Money Pages.

Zur Übersicht aller Themen im Ratgeber

Kurzentscheidung Sie haben gemahnt und der Schuldner reagiert nicht. Sie wählen häufig das Mahnverfahren. Sie erwarten Einwände oder Mängelbehauptungen. Sie wählen häufig die Klage. In beiden Fällen schafft anwaltliche Steuerung Tempo und Klarheit.

Wenn Sie den Fall sofort digital übermitteln möchten, nutzen Sie bitte die Kontaktseite.

Kunde zahlt die Rechnung nicht und Sie haben bereits gemahnt

Sie haben gemahnt und der Kunde zahlt trotzdem nicht. Sie sollten jetzt nicht weiter schreiben und warten. Sie sichern stattdessen Anspruch, Fälligkeit, Verzug und Belege. Danach setzen Sie eine letzte kurze Frist mit Datum. Anschließend wählen Sie Mahnverfahren oder Klage.

Wenn Sie die Mahnung noch sauber nachziehen möchten, nutzen Sie bitte diese Anleitung. Zahlungserinnerung und Mahnung.

Checkliste nach der Mahnung

  • Sie prüfen Fälligkeit und den Ablauf der Zahlungsfrist.
  • Sie sichern Nachweise zu Leistung, Lieferung oder Abnahme.
  • Sie dokumentieren Mahnung, Fristdatum und Zustellnachweis.
  • Sie beziffern Verzugszinsen und mögliche Verzugsschäden.
  • Sie entscheiden danach zwischen Mahnverfahren und Klage.

Diese Unterlagen sollten Sie bereithalten

  • Rechnung mit Datum, Betrag und Zahlungsfrist.
  • Vertrag, Angebot oder Auftragsbestätigung.
  • Leistungsnachweise, Lieferscheine, Tracking oder Abnahmeprotokolle.
  • Korrespondenz mit dem Schuldner, insbesondere Mahnung und Antworten.
  • Informationen zu Teilzahlungen oder Ratenangeboten.

Sie übermitteln die Unterlagen gesammelt. Sie erhalten dann eine klare Handlungsempfehlung. Kontakt aufnehmen.

Kunde zahlt Rechnung nicht: Was tun nach der Mahnung

Sie prüfen Fälligkeit und Nachweise. Sie setzen eine letzte kurze Frist mit Datum. Sie kündigen gerichtliche Schritte eindeutig an. Wenn der Schuldner weiter schweigt, passt oft das Mahnverfahren. Wenn Einwände drohen, passt häufig die Klage.

Wenn Mahnungen ohne Wirkung bleiben, hilft diese Einordnung. Warum Mahnungen oft nicht ausreichen.

Wenn Sie sofort durchsetzen möchten, nutzen Sie bitte die Money Page. Forderungseinzug durch Rechtsanwalt.

Warum der Kunde die Rechnung nicht zahlt

Viele Schuldner priorisieren andere Zahlungen und gewinnen Zeit. Andere bestreiten pauschal die Leistung oder die Lieferung. Manche behaupten Mängel ohne konkrete Angaben. Sie verlangen dann eine Präzisierung und setzen eine kurze Frist. So schaffen Sie eine klare Aktenlage.

Wenn Außenstände Ihr Unternehmen belasten, lesen Sie bitte diesen Beitrag. Offene Rechnungen als Unternehmensrisiko.

Wann der Kunde in Verzug gerät

Der Verzug beginnt regelmäßig nach Ablauf einer vereinbarten Zahlungsfrist. Eine klare Frist in Vertrag oder Rechnung stärkt Ihre Position. Fehlt eine Frist, setzen Sie durch Mahnung ein konkretes Zahlungsdatum. Ab diesem Zeitpunkt können Zinsen und weitere Schäden entstehen.

Die zentrale Norm finden Sie hier. § 286 BGB Verzug.

Verzugszinsen und Pauschale richtig nutzen

Mit Eintritt des Verzugs können Sie Verzugszinsen verlangen. Die Höhe richtet sich nach § 288 BGB und der Beteiligung von Verbrauchern. Sie prüfen deshalb immer, ob ein Verbraucher beteiligt ist. Im Unternehmerverkehr kommen höhere Zinssätze in Betracht.

Bei Entgeltforderungen gegen Unternehmer kann zusätzlich die Pauschale nach § 288 Abs. 5 BGB passen. Sie sprechen diese Position früh an und dokumentieren den Verzug sauber. Das erhöht die Zahlungsbereitschaft spürbar.

Hier finden Sie die Normen. § 288 BGB Verzugszinsen und § 280 BGB Schadensersatz.

Mahnung wirksam formulieren und Fehler vermeiden

Eine Mahnung muss klar sein und ein konkretes Zahlungsdatum nennen. Sie nennen Rechnung, Betrag und Kontodaten. Sie kündigen den nächsten Schritt eindeutig an. Sie wählen einen Zustellweg mit Nachweis und sichern den Versand. Sie vermeiden Erinnerungen ohne Konsequenz.

Die vertiefte Anleitung finden Sie hier. Zahlungserinnerung und Mahnung.

Muster Mahnung mit Frist und anwaltlicher Beauftragung

Betreff Offene Rechnung Nr. [Nummer] vom [Datum]

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Rechnung Nr. [Nummer] vom [Datum] bleibt ein Betrag in Höhe von [Betrag] € offen.

Bitte zahlen Sie bis zum [Datum] auf das bekannte Konto.

Nach Fristablauf beauftrage ich einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung der Forderung.

Außerdem mache ich Verzugszinsen und Verzugsschäden geltend.

Mit freundlichen Grüßen

Vorgehen in 7 Schritten bei ausbleibender Zahlung

  • Sie prüfen Vertrag, Leistung, Abnahme und Fälligkeit.
  • Sie sichern Belege, etwa Angebote, Lieferscheine und E-Mails.
  • Sie mahnen mit Fristdatum und Zustellnachweis.
  • Sie beziffern Zinsen und Verzugsschäden.
  • Sie wählen Mahnverfahren oder Klage nach Einwandlage.
  • Sie erwirken einen Titel und sichern die Zustellung.
  • Sie betreiben Vollstreckung nach Titelerhalt.

Mahnverfahren oder Klage

Sie wählen das Mahnverfahren bei Schweigen und klarer Anspruchslage. Sie wählen die Klage bei Einwänden, Gegenforderungen oder sicherem Widerspruch. Bei Werkleistungen und Mängelbehauptungen passt die Klage häufig besser.

Die Übersicht finden Sie hier. Mahnverfahren, Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid.

Vollstreckung nach Titel

Nach einem Titel betreiben Sie die Zwangsvollstreckung. Sie nutzen dafür Pfändung und den Gerichtsvollzieher. Sie prüfen zudem Konten, Arbeitgeber und Vermögenswerte. Eine klare Reihenfolge spart Zeit und Kosten.

Die Grundlagen finden Sie hier. Zwangsvollstreckung. Den Gerichtsvollzieherauftrag finden Sie hier. Auftrag an den Gerichtsvollzieher.

Zahlungsausfälle künftig vermeiden

Sie vereinbaren klare Zahlungsfristen und Abschlagszahlungen. Sie prüfen neue Kunden kurz auf Bonität. Sie arbeiten mit festen Mahntagen und sauberer Dokumentation. Das senkt Ausfälle und verkürzt Durchlaufzeiten.

Weitere Hinweise finden Sie hier. Offene Rechnungen und Schutzmaßnahmen. Sie behalten außerdem die Verjährung im Blick. Verjährung bei Forderungen.

FAQ Kunde zahlt die Rechnung nicht

Was tun, wenn der Kunde nach der Mahnung nicht zahlt?

Sie sichern Belege und setzen eine letzte Frist. Danach wählen Sie Mahnverfahren oder Klage. Für schnelle Durchsetzung eignet sich anwaltliche Steuerung.

Wann passt das Mahnverfahren und wann passt die Klage?

Das Mahnverfahren passt bei klarer Forderung und Schweigen. Die Klage passt bei sicherem Widerspruch oder Streit. Die Beleglage entscheidet über die Strategie.

Muss der Schuldner Anwaltskosten erstatten?

Bei Verzug kommen erstattungsfähige Rechtsverfolgungskosten in Betracht. Die Voraussetzungen hängen vom Einzelfall ab. Eine Prüfung vorab reduziert Kostenrisiken.

Jetzt den nächsten Schritt wählen

Sie möchten nach der Mahnung Ergebnisse. Sie wählen den nächsten Schritt nach Einwandlage und Fristdruck. Für die direkte Durchsetzung nutzen Sie bitte diese Money Page.